Goldberg Variations



GM2CD7805 (Doppel-CD)
J.S.Bach: Goldberg Variations & Works for Organ
Goldbergvariationen BWV 988 / Fantasie (Pièce d’'Orgue) in G-Dur BWV 572 / Präludium & Fuge (Geigenfuge) in d-Moll BWV 539 / Passacaglia & Fuge in c-Moll BWV 582

Martin Heini, Orgel

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Gipfelwerk inmitten der Montafoner Bergwelt

Martin Heini krönte den Orgelschwerpunkt der "Resonanzen".

"Tschagguns - So hat man Bachs geheimnisumwitterte Goldberg-Variationen in unserer Region noch nie gehört. Der international tätige Luzerner Martin Heini spielte dieses strapaziöse Gipfelwerk europäischer Klavierkunst am Donnerstag zum Auftakt des letzten Schwerpunkt-Wochenendes der „Montafoner Resonanzen“ inmitten der Bergwelt erstmals an einer Orgel. Dass ihm dabei die klanglich so vielfältige, 200 Jahre alte Bergöntzle-Orgel in der Pfarrkirche zur Verfügung stand, war ein besonderes Glück, auch für die zahlreichen begeisterten Zuhörer.
Das historische Instrument von Tschagguns reizte ihn, wie er den VN erklärte, besonders wegen seiner französischen Klangfarben für dieses mit französischen Elementen versehene Werk. Genau hier wird das staunende Publikum nun ... fast meditativ in den Sog dieser unablässig sich verändernden, dramaturgisch genial aufgebauten Variationenreihe hineingezogen, vergisst in langen 90 Minuten Spieldauer sogar die Härte der geschnitzten Kirchenbänke. Bewundert werden neben der Ruhe, der Sachkenntnis im Umgang mit barocker Klangrede, geschmackvollen Verzierungen und Phrasierungen vor allem auch die technischen Fertigkeiten des Organisten.
Wirklich veredelt wird diese Aufführung aber durch Heinis unerschöpfliche Fantasie im Erfinden immer neuer Klangkombinationen mit den 40 Registern der Orgel, in der diese Fassung dem gleichbleibenden Klang von Klavier oder Cembalo meilenweit voraus ist.
Da lässt er die Trompete erschallen, die Flöten tanzen, die Zungen schnarren und das Pleno mit seiner etwas altersschwachen Mixtur aufleuchten, dass es eine Freude ist."
VORARLBERGER NACHRICHTEN - September 2017


 

"Bachs 30 Goldberg-Variationen, entstanden 1742, angeblich um einem Grafen seine schlaflosen Nächte zu verkürzen, sind unbestritten ein Gipfelwerk barocker Variationskunst. Der engagierte Luzerner Organist Martin Heini, der bereits im Vorjahr in Tschagguns ein Konzert an drei Orgeln gab, geht in dieser Einspielung neue Wege. Er verwendet kein original vorgesehenes Cembalo und auch nicht den heute üblichen Flügel, sondern bearbeitete das Werk für Orgel und entlockt ihm dadurch in einer packenden Gestaltung nicht nur neue Klangfarben, sondern auch Details in der oft komplexen Stimmführung, die sonst verloren gehen.
Das Risiko, das jeder Künstler mit diesem spieltechnisch schwierigen Werk von knapp 100 Minuten Spieldauer eingeht, verringert sich bei einer CD-Produktion mit ihren Korrekturmöglichkeiten. Martin Heini wagt bei den „Montafoner Resonanzen“ aber auch das künstlerische Abenteuer einer Livedarbietung. Konzert: 7. September, 20.15 Uhr, Pfarrkirche Tschagguns."
VORARLBERGER NACHRICHTEN - Juli 2017


 

"Der bekannte Organist Martin Heini (Schweiz) begeisterte das Publikum von Kiew mit seiner Interpretation der „Goldberg-Variationen“. Es ist nicht übertrieben, die Aufführung von Bachs Meisterwerk als Heldentat zu bezeichnen. Dabei geht es nicht nur um die kolossale Länge des Werkes. Dieses kann und darf nur integral aufgeführt werden, diese Musik bietet ihrem Interpreten keine Alternative. Martin Heini gelang es, die Grösse und Unermesslichkeit von Bachs Klangwelt neu aufzuzeigen. Dank seiner Orgelversion erhielten die „Goldbergvariationen“ einen enormen Reichtum an Klangfarben.
Alle Barockmelismen wurden mit grossem Respekt, die virtuosen Passagen mit unglaublicher Leichtigkeit gespielt! Die Architektur der vollkommenen Kanons mit ihren strengen Gesetzen der Polyphonie wurde gewahrt, die lyrischen liedhaften Motive wurden mit sanften Pastellfarben ausgemalt, monumentale Akkorde zeigten die mächtige Klangfülle der Orgel und die tänzerischen Motive schillerten wie die Farben des Regenbogens.
Martin Heini hat noch ein Weiteres bewiesen: Die Orgel der St. Nikolai Kathedrale eignet sich bestens für die Aufführung der Musik „von Bach bis zur Moderne“.
Die vollkommene Schönheit des berühmten Werkes in der Interpretation von Martin Heini weckte Parallelen zu der Architektur-Perle von Antoni Gaudís „Sagrada Familia“ in Barcelona. Beide Meisterwerke sind in die Zukunft gerichtet, beide sind zeitlos, beide überdauern die Zeit.
Dieses Konzert wurde zum musikalischen Ereignis und für die Mehrheit des Publikums zur klanglichen Entdeckung. Es waren viele Fachleute (Organisten, Pianisten, Musikpädagogen) und Musikliebhaber aller Alterskategorien anwesend. Das Publikum bedankte sich beim schweizerischen Künstler mit stehenden Ovationen, „Bravo!“-Rufen und mit vielen Blumen."
DEN Kiew - Juli 2017


 
Auf dem Goldberg-Gipfel

"Der Horwer Organist Martin Heini geht immer wieder neue Wege. Er musiziert mit Barock-Ensembles, im Duo mit Alphorn oder Cello, gibt Workshops für Kinder und unterrichtet an der Pädagogischen Hochschule Luzern. Aber es gibt auch Konstanten und insbesondere ein Werk, mit dem er sich ein Leben lang auseinandersetzen werde, wie er am Sonntag in der Pfarrkirche St. Katharina vor zahlreichen Besuchern sagte. Da spielte er Bachs Goldberg-Variationen in einer eigenen Fassung für Orgel, die er während eines Stipendium-Aufenthalts auf Elba eingerichtet hat.
Für ein Cembalo mit zwei Manualen geschrieben, werden die Variationen heute meist auf einem Konzertflügel gespielt, was wegen der Stimmkreuzungen zu Kompromissen zwingt. Die Klangmöglichkeiten einer Orgel haben aber weder Cembalo noch Flügel – und das nutzte Martin Heini auf der dreimanualigen Goll-Orgel beeindruckend.

Spiel mit Kontrasten
Er setzte die Register sparsam-effizient ein, gestaltete die Aria schlicht und durchsichtig, liess die erste Variation silbrig glitzern. Und er nutzte hervorragend die Tatsache, dass die Töne auf der Orgel so lange klingen, wie ein Finger auf der Taste liegt. So wurden Zusammenhänge hörbar, die auf dem Cembalo verschwinden und am Flügel nur mit Pedal zu erreichen sind. Das machte das Werk neben aller Farbigkeit ungemein spannend.
Besonders eindrucksvoll gelang der Kontrast der 10. Variation mit sattem Klang zur 11. Variation, die sich zart schwebend wie mit Engelsflügeln in den Kirchenraum schwang. Heini spielte die Ouvertüre (Variation 16) mit brausendem Tutti, die Melodie des Adagio (Var. 25) dagegen wie einen leisen Klagegesang über tröstlichen Harmonien. Mühelos perlten die schnellen Variationen, Punktierungen und Verzierungen wurden exakt gesetzt, und manches klang wie ein Choral. Nach dem letzten Ton herrschte ergriffene Stille, die sich in lang anhaltenden Applaus und Standing Ovations löste."(gn)
LUZERNER ZEITUNG - Februar 2017

Aktuell

Neuerscheinung:

Cover CD Goldbergvariationen

"Bachs Goldbergvariationen sind unbestritten ein Gipfelwerk barocker Variationskunst. Martin Heini entlockt ihm in einer packenden Gestaltung nicht nur neue Klangfarben, sondern auch Details in der oft komplexen Stimmführung, die sonst verloren gehen."

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Konzerte

17. November 2017
KKL Luzern

19. November 2017
Pfarrkirche St. Mauritius Emmen

10. Dezember 2017
Pfarrkirche St. Katharina Horw

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Kontakt

Martin Heini
Stirnrütistrasse 30
CH-6048 Horw

+41 41 342 08 29
+41 79 414 63 49

organist(at)martinheini.ch

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